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An der niedersächsischen Küste mit ihren großen Ästuaren der Ems, Weser und Elbe bildet der Schutz gegen Sturmfluten eine zwingende Voraussetzung für die Sicherung eines rund 6.600 km² großen Siedlungsgebietes, in dem 1,2 Mio. Menschen leben. Das entspricht 14 % oder 1/7 der niedersächsischen Landesfläche. Im Land Bremen werden 360 km² Landesfläche geschützt. Das sind 89 % oder 9/10 der Gesamtfläche. In diesem Gebiet leben etwa 570.000 Menschen. Das sind 86 % der Gesamtbevölkerung.
In dem vorliegenden Generalplan Küstenschutz Niedersachsen / Bremen - Festland - sind die in Niedersachsen und Bremen noch notwendigen Maßnahmen des Küstenschutzes zusammengestellt. Es werden in diesem Plan auch die Deichstrecken erfasst, die infolge großer Setzungen und Sackungen oder neuer Erkenntnisse zur notwendigen Sollhöhe nach 1973 erneut erhöht und ebenfalls verstärkt werden müssen. Hierzu wurde die niedersächsische und bremische Deichlinie zusammenhängend vermessen.
Die auf Basis der jüngsten Studie des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zu erwartenden Auswirkungen der globalen Erwärmung auf der Veränderung des Meeresspiegelanstieges und der Sturmfluthäufigkeit werden konzeptionell berücksichtigt.
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